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Zuletzt gestellte FragenIch habe dieses Jahr meine Lehre als Polygrafin erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss werde ich nun die BMS in einem einjährigen Vollzeitlehrgang machen. Nach der BMS habe ich vor, für ein halbes Jahr nach Japan zu gehen um dort an einer Sprachschule die japanische Sprache zu vertiefen. Japanisch lerne ich inzwischen seit einem Jahr an der Klubschule, werde aber nach den Sommerferien mit Privatunterricht beginnen.
Letztes Jahr habe ich das First bestanden und ich werde mich wohl nach meiner Rückkehr aus Japan mit dem Advanced befassen. Ich habe auch viel Gelegenheit, die englische Sprache in Form von Gesprächen und Mails mit Freunden aus Amerika und englischsprachigen Büchern anzuwenden. Ausserdem habe ich vor, bald noch zusätzlich Chinesisch zu lernen. Meine Muttersprache ist übrigens Deutsch.
Mir ist bewusst, dass es bis dahin wohl noch ein weiter Weg sein wird, aber mein Wunsch wäre es, einmal als Übersetzerin oder Dolmetscherin in den Sprachen Englisch, Japanisch und Chinesisch tätig zu sein (eventuell auch nur Teilzeit). Nun stellt sich mir aber das grosse Problem, dass ich keine Schule finde, die die von mir gewünschten Sprachen anbietet. Ich habe wirklich überall gesucht, sogar in Deutschland und Österreich. Ausserdem kommt noch das Problem dazu, dass ich keine gymnasiale Matura habe und auch nicht über extrem viel Geld verfüge, was bedeuten würde, dass ich neben der Ausbildung unbedingt berufstätig sein müsste.
Könnten Sie mir vielleicht einen Rat geben, wie ich das von mir gewünschte Ziel am besten erreichen könnte? |
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| Berater: Widmer, Diana | Da haben Sie sich ja einiges vorgenommen, sind doch weder Japanisch noch Chinesisch für uns Europäer einfache Sprachen zum lernen! Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg!
Es ist tatsächlich so, dass die meisten Übersetzer-/Dolmetscherschulen in der Schweiz nur die gängigen Sprachkombinationen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch anbieten. Wenn Sie im Ausland eine solche Ausbildung in Angriff nehmen, wäre das in der Regel an einer Universität, d.h. Sie würden ein gymnasiale Maturität benötigen.
Ich kann mir vorstellen, dass Sie als Dolmetscherin/Übersetzerin eine Chance haben, aus dem Japanischen bzw. Chinesischen ins Deutsche zu übersetzen, wenn Sie sehr gute Sprachkenntnisse sowie eine Ausbildung als Übersetzerin und/oder Dolmetscherin D - E - D vorweisen können. Sicher bin ich diesbezüglich aber nicht; ich weiss auch nicht, wie gross der Bedarf an diesen Sprachkombinationen ist. Ich würde Ihnen empfehlen, dass Sie sich an den Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (http://www.bdue.de/) mit Ihren Fragen wenden. Das ist zwar der deutsche Berufsverband, in der Schweiz gibt es aber nach meinem Wissensstand keinen (schulunabhängigen) Berufsverband. | | | | Ich (37) habe 1998 das KV absolviert. Ich hatte gute Noten in Englisch. Ich habe 88' einen 8-monatigen Auslandaufenthalt in England gemacht und danach das First Certificate bestanden. Danach hatte ich immer wieder Gelegenheit, die englische Sprache am Arbeitsort zu praktizieren. Meine Muttersprache ist Türkisch. Ich bin seit 1 1/2 Jahren in der Türkei und kehre Ende Jahr wieder in die Schweiz zurück und möchte mich erkundigen wo ich einen CELTA-Kurs belegen kann. Wo finden die Prüfungen dafür statt? Ich plane danach evtl. in China Englischunterricht zu geben. Ist es realistisch mit meinen Englischkenntnissen und Ausbildungsniveau einen CELTA-Kurs zu belegen um danach in China Unterricht zu geben? |
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| Berater: Widmer, Diana | Ein Übersicht über die anerkannten CELTA-Ausbildungsinstitutionen in der Schweiz finden Sie unter dem folgenden Link: cambridgeesol-centres.org/centres/teaching/search.do;jsessionid=603DA
Ich denke, dass ein First Certificate noch nicht ausreicht, um diese anspruchsvolle Weiterbildung in Angriff zu nehmen. Am besten besprechen Sie das aber mit dem Center, das für Sie in Frage kommt. Dort kann man Ihnen auch am besten aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, Lücken zu schliessen und sich für die Ausbildung zu qualifizieren.
Die CELTA-Diplome sind grundsätzlich weltweit anerkannt - ob China hier allenfalls eine Ausnahme macht, weiss ich aber leider nicht. Diese Frage kann Ihnen am ehesten ein chinesisches Konsulat oder eine Wirtschaftskammer Schweiz-China bzw. Türkei-China beantworten.
| | | | Ich habe die Handelsschule gemacht, habe aber bei der Abschlussprüfung nicht das Fach Englisch absolviert. Dann habe ich 2 Jahre die Handelsakademie besucht und abgebrochen. Habe dann auch noch den Buchhaltungskurs, den Büromanagement- und den Verkaufskurs mit Erfolg bestanden. Was würden Sie mir empfehlen, das ich machen soll: vielleicht das Fach Englisch bestehen? Stimmt es auch, dass man mit Has keine Arbeit finden kann? Würde nämlich eine gute Arbeit in der Gemeinde haben wollen. |
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| Berater: Widmer, Diana | Die Schweiz ist ein Land, in dem Diplome und Abschlüsse bei Bewerbungen sicher eine sehr grosse Rolle spielen - allerdings müssen es die richtigen sein. Wenn Sie bei einer Gemeinde arbeiten möchten, sind Englischkenntnisse wahrscheinlich nicht unbedingt die entscheidenden Kriterien. Wichtiger wäre vermutlich, dass Sie einen KV-Abschluss mitbringen.
Die kaufmännische Grundbildung können Sie auch als Erwachsene nachholen: an vielen Handelsschulen können Sie neben den VSH- oder schuleigenen Diplomen auch die kaufmännische Lehrabschlussprüfung absolvieren. Wie dieser Weg aussehen könnte, können Sie auf der Homepage von AKAD Profession anschauen: www.akad-profession.ch. Es gibt aber natürlich auch andere Schulen, die diese Möglichkeit bieten.
Ob Sie mit Ihren Vorkenntnissen direkt in eine höheres Semester einsteigen können, müssten Sie direkt mit der Schule abklären.
Ihr Mail weckt bei mir aber den Eindruck, dass Sie nicht genau wissen, wohin Sie sich eigentlich beruflich entwickeln möchten. Ich würde Ihnen deshalb zuerst eine Laufbahn-/Berufsberatung empfehlen. Entsprechende Adressen finden Sie auf unserer Homepage unter Laufbahn: www.eduscout.ch/Ratgeber/Laufbahn%20%28Ausgangslage%29.asp.
Wenn Sie sich entscheiden, Ihre Englischkenntnisse aufzubessern, würde ich Ihnen empfehlen, das First Certificate zu absolvieren: dieses Englisch Zertifikat ist weltweit anerkannt und bescheinigt Ihnen gute Englisch-Kenntnisse. Ein Arbeitgeber weiss so genau, welches Niveau Sie mitbringen. | | | | Ich bin Dipl.-Logopädin und habe in den Niederlanden studiert, besitze also das NT2-Examen. Da ich mich sehr für das Lernen und die Vermittlung von Sprachen interessiere, würde ich gerne wissen, ob für mich die Möglichkeit bestünde, mit entsprechender Weiterbildung an privaten Sprachinstituten zu arbeiten. Sollte so etwas möglich sein: Welche Möglichkeiten habe ich und an wen kann ich mich wenden? |
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| Berater: Widmer, Diana | | Private Sprachinstitutionen entscheiden über die Qualifikationen ihrer Sprachlehrer/innen in der Regel selber. Was Sie genau mitbringen müssen, ist daher schwierig zu sagen: in der Regel aber eine methodisch-didaktische Ausbildung (z.B. das SVEB I-Zertifikat) sowie natürlich ausgezeichnete Sprachkenntnisse. Viele Sprachschulen bevorzugen ausserdem muttersprachliche Lehrpersonen.
| | | | Meine Muttersprache ist bosnisch. Meine Ausbildung (KV) habe ich hier absolviert und arbeite als KV-Angestellte (Leiterin Administration). Ich würde gerne bei bspw. dem rotem Kreuz, Gemeinden, etc... als Übersetzerin für diese Sprache arbeiten. Was für Möglichkeiten gibt es da für mich?
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| Berater: Widmer, Diana | Die meisten Institutionen in der Schweiz, die die Ausbildung zur Übersetzerin/Dolmetscherin anbieten, haben in ihrem Programm nur die klassischen Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und allenfalls noch Russisch und/oder Arabisch. Bosnisch steht leider nicht auf dem Programm.
Der Bedarf an Übersetzer/innen für diese Sprachen ist jedoch ausgewiesen, insbesondere bei staatlichen Stellen. Es gibt deshalb an der ZHAW einen Zertifikatslehrgang zu Behörden- und Gerichtsdolmetschen (www.linguistik.zhaw.ch/de/linguistik/weiterbildung/weiterbildung-l.html). In einigen Kantonen wird ein solcher Lehrgang vorausgesetzt, damit Sie auf die Liste der Übersetzer/innen bzw. Dolmetscher/innen kommen, in anderen können Sie sich einfach bewerben. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Kanton.
Welche Qualifikationen Sie für eine Tätigkeit beim Roten Kreuz mitbringen müssen, weiss ich nicht. Erkundigen Sie sich direkt beim IKRK in Genf nach den Anforderungen. | | | | Ich bin kaufmännische Angestellte mit Berfusmatura und besitze das Certificate of Proficiency in English und befinde mich zur Zeit in der Ausbildung zum DALF (Diplôme Approfondi de langue française). Meine Laufbahn entwickelte sich mit den Jahren automatisch in Richtung Sprachen. Gerne würde ich irgendwann mal als Übersetzerin arbeiten. Welche berufsbegleitende Ausbildungsmöglichkeiten stehen mir offen? Wie lange dauert diese Ausbildung? |
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| Berater: Widmer, Diana | Die Ausbildung zur Übersetzerin können Sie in der Schweiz an den folgenden Institutionen absolvieren:
- Schule für Angewandte Linguistik, Zürich --> Stufe Höhere Fachschule, d.h. mit Ihrem bisherigen Berufsweg sollten Sie zugelassen sein. (www.sal.ch)
- Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Linguistik, Winterthur --> Stufe Fachhochschule; eigentlich brauchen Sie dazu eine Berufsmatur (+ Aufnahmeprüfung), Sie können aber bei Eignung auch ohne Berufsmatur zur Aufnahmeprüfung zugelassen werden.
www.iued.zhaw.ch/de/linguistik/iued/ueber-uns.html
- Ecole de Traductions et d’Interprétations an der Uni Genf --> Stufe Universität. Hier ist in der Regel eine Maturität Bedingung, dass Sie zugelassen werden. www.unige.ch/eti/index.html
Detaillierte Informationen zu diesen Institutionen finden Sie unter den jeweils angegebenen Links.
Inwiefern das Studium an diesen Institutionen mit einer Arbeitstätigkeit vereinbar ist, kann ich nicht abschätzen. Eine Teilzeitbeschäftigung sollte bei den meisten Studiengängen möglich sein. Informieren Sie sich aber am besten direkt bei den Schulen, die Sie interessieren. | | | Vor zwei Jahren habe ich meine Ausbildung als staatlich geprüfte Übersetzerin Englisch erfolgreich abgeschlossen. Es war mir aus familiären sowie geografischen Gründen nicht möglich, die in Ihren Beratungen häufig erwähnten Institute wie Ecole de Traduction et d’Interprétation (ETI) an der Uni Genf; auf Fachhochschul-Stufe die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur und auf Stufe Höhere Fachschule die Schule für Angewandte Linguistik (SAL) in Zürich zu besuchen.
Nun habe ich kürzlich im Internet die HDS Handels- und Dolmetscherschule St.Gallen gefunden, die auch eine Ausbildung zum Übersetzer im Fernstudium anbieten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es dieses Angebot damals noch nicht gab. Ist dies ein relativ neues Angebot? Wie steht es denn um die Anerkennung des Abschlusses dieser Schule? |
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| Berater: Widmer, Diana | Es wäre vermessen, wenn ich mir ein Urteil über die HDS Handels- und Dolmetscherschule erlauben würde, dazu kenne ich die Schule zu wenig. Es gibt diese Schule aber auf jeden Fall schon länger (mindestens 15 Jahre).
Ich empfehle Ihnen daher, dass Sie sich direkt bei der Schule beraten lassen und sich ein Bild von der Schule machen. Vergleichen Sie dazu zum Beispiel auch die Anzahl Stunden und die Fächer, die vermittelt werden mit anderen Institutionen, um ein Gefühl zu entwickeln, wie hoch das Niveau ist und wie tief die Ausbildung sein wird. Ein anderes Qualitätsmerkmal sind Zertifizierungen wie z.B. die Eduqua-Zertifizierung.
Für mich stellt sich allerdings die Frage, weshalb Sie nach dem Abschluss als staatl. geprüfte Übersetzerin eine weitere Übersetzerausbildung anhängen wollen. Grundsätzlich ist der Titel „Übersetzer/in“ in der Schweiz nicht geschützt – es sind jeweils die Zusätze wie „Übersetzer/in FH“, bzw. das Institut, das dem Titel ihren Wert verleihen. So oder so ist es mit deutscher Muttersprache in der Schweiz aber schwierig eine Stelle als Übersetzer/in zu finden. Begehrter sind Berufsleute mit englischer oder französischer Muttersprache. Mit dem deutschen Diplom sollten Sie daher eigentlich auf dem Arbeitsmarkt die gleichen Chancen haben wie Schweizer Bewerber/innen. | | | | Ich bin 28 Jahre alt und meine Muttersprache ist Spanisch. Da ich in der Schweiz aufgewachsen bin, rede ich sehr gut Deutsch. Die Sprachen Französisch und Italienisch beherrsche ich mündlich auch sehr gut. Vor ca. 4 Jahren arbeitete ich in einem Konsulat als Übersetzerin/Sachbearbeiterin. Leider verfüge ich nicht über ein eidgenössisch anerkanntes Diplom. Was ich vorweisen kann sind meine Berufserfahrungen und ein Handelsschuldiplom. Welche Möglichkeiten habe ich, um ein Diplom als Übersetzerin zu absolvieren?
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| Berater: Widmer, Diana | | In der Schweiz gibt es verschiedene Schulen, die die Ausbildung zum/r Übersetzer/in anbieten: auf Uni-Stufe ist es die Ecole de Traduction et d’Interprétation (ETI) an der Uni Genf; auf Fachhochschul-Stufe die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement L, in Winterthur und auf Stufe Höhere Fachschule die Schule für Angewandte Linguistik (SAL) in Zürich. Die Aufnahmebedingungen sind entsprechend den Stufen unterschiedlich, teilweise kann aber auch eine Aufnahmeprüfung absolviert werden, wenn Sie nicht alle schulischen Kriterien abdecken. Am besten informieren Sie sich direkt bei den entsprechenden Schulen. | | | | Ich bin 27 Jahre alt und seit 8 Jahren in der Schweiz. Ich beherrsche mündlich und schriftlich fünf Sprachen (Rumänisch, Serbisch, Englisch, Deutsch und Spanisch). Habe aber keinen Schulabschluss aus der Schweiz und auch keine Diplom. Bin 100% arbeitstätig. Habe ich eine Chance auf eine Ausbildung in Richtung Sprachen? |
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| Berater: Widmer, Diana | Ich würde Ihnen in Ihrem Fall empfehlen, eine Laufbahnberatung zu machen, damit Sie sich besser Klarheit darüber verschaffen können, was für Sie in Frage kommt.
Im Bereich Sprachen gibt es verschiedene Möglichkeiten: zum Beispiel Übersetzerin (schriftlich) oder Dolmetscherin (mündlich). Für diese Ausbildung gibt es verschiedene Schulangebote in der Schweiz, die auch ausländische Diplome / Schulabschlüsse anerkennen. Bei den meisten Fachhochschulen oder Universitäten wird allerdings Deutsch, Französisch oder allenfalls noch Englisch, Italienisch oder Spanisch als Muttersprache vorausgesetzt. Etwas weniger eng sind die Vorgaben für Behördendolmetscher, da hier oft "exotische" Sprachen notwendig sind. Die ZHAW bietet Kurse in diesem Bereich an, erkundigen Sie sich direkt bei der Schule, welche Bedingungen Sie erfüllen müssen.
Eine andere Möglichkeit, wo Ihnen Fremdsprachen nützlich sind, sind Import/Export-Firmen. Dazu wäre wahrscheinlich ein Handelsschulabschluss sowie eine anschliessende Weiterbildung im Import/Export ein möglicher Weg.
Wahrscheinlich gibt es aber noch weitere Möglichkeiten - erkundigen Sie sich bei der Berufsberatung oder beim Berufsinformationszentrum (BIZ) in Ihrer Region.
| | | | Obwohl ich im meinem Land (Bosnien und Herzegowina) Lebensmitteltechnologie studiert hatte, arbeite ich hier als Interkulturelle Vermittlerin bei der Schule, Gemeinde und Rotes Kreuz. Ich habe an der ZHAW Winterthur das Goethe Diplom erworben und besuche momentan dort auch den Aufbaukurs "Behörde und Gerichtsdolmetschen". Ich habe fast alle Unterlagen (Stunden, Diplome etc. ) für die Interpretanerkennung vorbereitet. Nun interessiert mich, wie ich zu dem Stempel komme, mit dem ich meine Übersetzungen beglaubigen kann, ohne jedes mal auf die Gemeide zu gehen? Welche Ausbildung brauche ich noch? |
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| Berater: Widmer, Diana | | Der Sinn einer Beglaubigung ist, dass eine aussenstehende Behörde bezeugt, dass Sie die Person sind, die Sie vorgeben. Meines Wissens gibt es zumindest in der Schweiz keinen Stempel, der an Übersetzer/innen abgegeben wird - oder anders gesagt, Sie müssen jedes Mal beim Notariat vorbeigehen und die Übersetzung beglaubigen lassen (und damit natürlich auch die entsprechenden Gebühren bezahlen).
| | | Ich lebe in Deutschland und habe grosses Interesse, eine staatliche Übersetzerprüfung in der albanischen Sprache zu absolvieren.
Hier wird leider eine einschlägige Ausbildung oder mehrjährige Berufserfahrung als Übersetzer vorausgesetzt.
Keins von beiden kann ich nachweisen!
Wie sieht es in der Schweiz damit aus? Wird es überhaupt in der albanischen Sprache staalich geprüft bzw. zugelassen ?
Wenn ja, muss man in der Schweiz leben (umzugsbereit) oder kann man als Ausländer auch daran teilnehmen ? |
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| Berater: Kindermann, Caroline | Ihre Anfrage ist so spezifisch, dass ich Ihnen leider keine qualifizierte Antwort geben kann. Ich empfehle Ihnen daher, sich direkt an die Verbände zu wenden:
- Übersetzer-, Terminologen- und Dolmetscherverband ASTTI unter www.astti.ch
- Dolmetscher- und Übersetzervereinigung unter www.duev.ch
Dort werden Sie mit Sicherheit konkretere Informationen erhalten können.
| | | | Ich bin ausgelernte Krankenschwester. Zusätzlich arbeite ich als Dolmetscherin (Türkisch - Deutsch) in der Klinik. Ich würde sehr gerne als dipl. Dolmetscherin arbeiten.Wo kann ich mich bewerben und wie sieht die Ausbildung aus? Gibt es Abendkurse? Ich möchte mich weiterentwickeln und eine Herausforderung angehen. |
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| Berater: Kindermann, Caroline | Wie wäre es denn, wenn Sie beide Arbeitsbereiche verbinden? Als ausgebildete Krankenschwester mit dem Wunsch als Dolmetscherin zu arbeiten, beschreiben Sie eigentlich die Tätigkeit als Interkulturelle Übersetzerin.
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, sich in diesem Bereich ausbilden zu lassen? In diesem Berufsbild helfen Sie Migranten beim Zugang und Umgang mit dem Bildungs-, Sozial- und Gesundheitssystem der Schweiz und stellen sicher, dass es zu keinen Missverständnissen kommt.
Unter www.Inter-pret.ch erhalten Sie ausführliche Informationen zu der „schweizerischen Interessengemeinschaft für interkulturelles Übersetzen und Vermitteln“, die diesen Abschluss ins Leben gerufen hat. Hier wird man Sie zudem über nötige Qualifikationen und Ausbildungsmöglichkeiten informieren können.
| | | | Ich bin gebürtige Venezuelanerin und und lebe seit 10 Jahren in der Schweiz. Ich habe in Venezuela 1989 ein Pädagogikstudium abgeschlossen und 1996 ein Touristikstudium. Danach absolvierte ich mehrere Kurse und Sprachaufenthalte in Deutsch und Englisch. Seit 2001 unterrichte ich ca. 30% Spanisch (Anfänger bis Fortgeschrittene) an der Volkshochschule. Nun möchte ich weitere Pensen in Spanisch unterrichten und bin auf der Suche nach Mandaten von anderen Schulen. Bei Migros Klubschule verlangen sie ein Diplom als Sprachlehrerin. Welche Weiterbildung können Sie mir empfehlen? |
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| Berater: Kindermann, Caroline | Als Muttersprachlerin mit Pädagogikstudium sind Sie eigentlich schon sehr gut ausgebildet.
Potentielle Anbieter für eine Ausbildung als Sprachlehrerin finden Sie zum Beispiel unter:
- Frey AKADEMIE, www.freyakademie.ch (SVEB)
- SAL Schule für Angewandte Linguistik, www.sal.ch
- ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, www.zhaw.ch
Alle bieten sehr gute Ausbildungen an und beraten gerne. | | | | Ich habe das Diplom als Sprachlehrerin für Englisch und Französisch in Ecuador erworben, habe aber 7 Jahre als Spanischlehrerin für ausländische Erwachsene in Ecuador gearbeitet. An der Universität in Ecuador habe ich Kurse in spanischer Linguistik abgeschlossen. Ich wohne in Zürich und würde gerne Teilzeit als Spanischlehrerin an einer Sprachschule arbeiten. Das Problem ist, dass die Sprachschulen ein Diplom in Spanisch fordern.
Wo könnte ich ein Diplom als Spanischlehrerin in der Schweiz erwerben?
Im Internet wird der Kurs "Máster: Diploma Internacional de Profesor de Lengua Española" der Fundacion Fidescu (zusammen der Univerisität Salamanca) als Fernkurs angeboten. Wird dieser Kurs von Sprachschulen in der Schweiz anerkannt? |
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| Berater: Kindermann, Caroline | So pauschal lässt sich Ihre Anfrage leider nicht beantworten. Bei uns, AKAD Language+Culture, müssen Sie zum Beispiel Muttersprachlerin sein, um als Spanischlehrerin arbeiten zu dürfen. Darüber hinaus erwarten wir Erfahrungen in der Erwachsenenbildung mit beispielsweise einem SVEB Abschluss.
Ob der "Máster: Diploma Internacional de Profesor de Lengua Española" anerkannt wird, fragen Sie daher am besten an einer Sprachschule nach, bei der Sie sich bewerben möchten. Nur die können Ihnen letztendlich Sicherheit geben, bevor Sie mit der Ausbildung beginnen.
| | | | Ich bin seit zwei Jahren in der Schweiz. In der Türkei habe ich an einer Universität studiert. Ich bin Englisch-Lehrerin, aber darf hier nicht arbeiten. Können Sie mir helfen: Soll ich das Cambridge Examen machen, oder besser das CELTA? |
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| Berater: Kindermann, Caroline | Ich konnte Ihrer Anfrage leider nicht entnehmen, über wie viele Vorkenntnisse der Englischen Sprache Sie bereits verfügen.
Die Sprachdiplome der Cambridge Universität finden internationale Anerkennung und sind mit Sicherheit eine gute Wahl, sich weiter auszubilden.
Falls Sie weiter anstreben, als Fremdsprachenlehrerin fungieren zu wollen, dann ist das CELTA der Cambridge Universität natürlich auch möglich. Hiefür benötigen Sie jedoch das Certificate of Proficiency in English (CPE). Falls Ihnen dieses noch nicht vorliegt, dann wäre das der erste Schritt, den Sie zu tun hätten. Unter www.cambridgeesol.ch erhalten Sie alle weiteren Informationen, die Sie benötigen.
| | | | Ich bin Mutter von drei Kinder im schulpflichtigen Alter und unterrichte in der Primarschule zu 75%. Da in der Schule im Bereich der Sprachen Änderungen anstehen, möchte ich im Moment vor allem meine Englischkenntnisse verbessern und endlich das First Certificate machen. Wir wohnen aber ziemlich abgeschieden und durch die bereits bestehenden Pflichten kommt für mich nur ein e-learning oder ein begleitetes Fernstudium in Frage. Was gibt es in diesem Bereich und worauf muss ich achten? |
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| Berater: Kindermann, Caroline | Als Mitarbeiterin von AKAD Language+Culture weise ich Sie natürlich gerne auf das AKAD Selbststudium hin. Hier bieten wir eben auch das First Certificate in English (FCE) der Cambridge Universität an. Selbststudium heisst, dass Sie die Lehrmittel per Post nach Hause geschickt bekommen und sich mittels der didaktisch gut aufgebauten Lehrmittel den Lehrstoff eigenständig aneignen. Am Ende des FCE Selbststudienphase schliesst sich ein so genanntes Diplomtraining an, an dem Sie teilnehmen können. Dieses umfasst nur 4 Anlässe, an denen Sie sich den letzten Prüfungsschliff abholen.
Weitere Informationen zu diesem Selbststudium erhalten Sie unter: www.akad-language.ch. Die Vorteile wären die zeitliche und örtliche Flexibilität.
Eine weitere Alternative wäre die Klett Akademie. Auch diese bietet das FCE im Fernunterricht an.
| | | | Ich bin Ärztin mit Muttersprache Deutsch. Da ich seit langer Zeit in der französischen Schweiz tätig bin und auch zu Hause französisch spreche, ist mir die Idee gekommen, dass ich nebenberuflich gerne medizinische Texte/Bücher aus dem Französischen ins Deutsche übersetzen würde. Wahrscheinlich sollte ich dafür aber eine Ausbildung als Übersetzer haben. Können sie mir einen Weg dazu empfehlen? Kann ich mich auf medizinische Texte spezialisieren? |
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| Berater: Widmer, Diana | Grundsätzlich benötigen Sie für die Berufsausübung als Übersetzerin kein Diplom, da Übersetzer/in keine geschützte Berufsbezeichnung ist. Dennoch ist es wahrscheinlich sinnvoll, eine entsprechende Ausbildung zu machen, da hervorragende Sprachkenntnisse allein noch nicht ausreichen. In der Schweiz gibt es drei anerkannte Institutionen, an denen Sie sich zur Übersetzerin ausbilden lassen können:
- Die Ecole de Traduction et d'Interprétation (ETI) ist an der Uni Genf angeschlossen. Entsprechend ist eine Matur dazu notwendig. Spezialisierungen sind möglich. Mehr Informationen: www.unige.ch/eti/index.html
- Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur bietet ein Studium auf Fachhochschulstufe. Auch hier gilt als Aufnahmekriterium eine (Berufs)matur und eine Aufnahmeprüfung. Mehr Informationen: www.zhaw.ch/de/linguistik/iued.html
- Die dritte Schule ist die SAL (Schule für Angewandte Linguistik) in Zürich, die auf Stufe Höhere Fachschule ein Studium anbietet. Bei dieser Schule benötigen Sie mindestens eine Abschluss auf Sekundarstufe II (d.h. Lehre, Diplommittelschule, Gymnasium etc.). Mehr Informationen zu dieser
Schule: www.sal.ch
In der Regel belegen Sie neben Ihrer Muttersprache (Grundsprache oder A-Sprache) zwei weitere Sprachen. Das Eintrittsniveau ist bereits hoch (z.B.
Proficiency-Level im Englisch). Inwiefern Sie sich auf medizinische Texte spezialisieren können, müssten Sie direkt mit den Schulen anschauen. Dort können Sie Ihnen wahrscheinlich auch besser Auskunft geben, ob eine Spezialisierung ohne spezifische medizinische Kenntnisse in der Berufspraxis überhaupt möglich ist. | | | | Seit 8 Jahren bin ich in Deutschland, ich habe in meiner Heimat ein Jura-Studium absolviert. Ich spreche flüssig französisch, arabisch und deutsch. Ich bin zur Zeit freiberuflich und wünsche mir eine berufliche Neuorientierung. Was empfehlen Sie mir? |
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| Berater: Kindermann, Caroline | Bei eduscout.ch handelt es sich um eine Schweizer Seite zur Berufsberatung, für Deutschland kann ich Ihnen daher leider nur bedingt Auskunft geben.
Wenn Sie selbstständig tätig bleiben wollen, dann könnten Sie sich als Sprachlehrer in der Erwachsenenbildung weiterbilden oder auch einer Tätigkeit als Übersetzer nachgehen. Diese beiden Berufsbilder sind in der Regel selbstständig tätig und die Tatsache, dass Sie arabischer und/oder französischer Muttersprache sind, wäre bestimmt hilfreich.
Auf jeden Fall würde ich Ihnen jedoch die Seite des Berufsinformationszentrums (BIZ) unter: www.biz.de empfehlen. Hier können Sie sich online über diverse Berufsbilder informieren und das speziell für den Deutschen Markt.
| | | | Ich bin im Moment noch Schülerin. Ich strebe einen Schüleraustauschjahr in den USA an. Meine Muttersprache ist Deutsch; ich kann Englisch, Latein, Französisch, Spanisch und Türkisch mehr oder weniger perfekt. Ich möchte Übersetzer werden. Was raten sie mir? Wo soll ich studieren? Ich bin überfragt, weil viele Universitäten meine Sprachen nicht anbieten (was sich in den nächsten Jahren ja vielleicht noch ändern kann). Ich würde später gerne in der Türkei und Deutschland als Freiberufler arbeiten. Ich könnte dann Seminare für Hotelgruppen und Firmen geben; und natürlich übersetzen.
Habe ich denn in diesem Beruf mit meinen Sprachkenntnissen gute Chancen? |
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| Berater: Widmer, Diana | Mit den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch sprechen Sie schon mal 4 Weltsprachen, die z.B. bei den internationalen Organisationen wie der UNO oder der EU zum Tragen kommen. Ihre Türkisch-Kenntnisse geben Ihrem Sprachportfolio zudem einen speziellen Faktor, so dass die Chancen eigentlich nicht schlecht sind, als Übersetzerin (schriftlich) oder allenfalls auch als Dolmetscherin (mündlich) tätig zu sein.
In der Schweiz gibt es die ETI (Ecole de Traduction et d'Interprétation), die an der Uni Genf angeschlossen ist. Dank der Nähe zum UNO Sitz und weiterer internationaler Organisationen hat diese Schule einen sehr guten Ruf. Die Sprachkombinationen mit Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch sollten dort eigentlich angeboten werden.
Eine Alternative dazu ist die Zürcher Hochschule Winterthur, die ebenfalls eine sehr gute Übersetzer- und darauf aufbauend Dolmetscherausbildung anbietet. Die Kombination mit den 4 Weltsprachen sind dort sicher möglich, "exotischere" Sprachen werden teilweise bei Nachfrage angeboten.
Wie Ihre Berufschancen mit Seminaren in Deutschland und der Türkei aussehen, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Dazu kenne ich beide Arbeitsmärkte viel zu wenig gut.
| | | | Ich mache zur Zeit eine Ausbildung zum Europakorrespondenten in Berlin. Ich würde sehr gerne danach eine Zertifikat erwerben um Deutsch und Englisch im Ausland unterrichten zu können (z.B. an privaten Sprachschulen). Ich besitze zwar die allgemeine Hochschulreife und könnte natürlich an einer Uni Daf studieren, würde aber lieber einen kürzeren Weg gehen um eine ähnliche Qualifikation zu erwerben, nur weiss ich weder wo noch ob es überhaupt möglich ist. |
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| Berater: Kindermann, Caroline | Um qualifiziert Deutsch als Fremdsprache DaF unterrichten zu können, sollten Sie sich an das Goethe Institut (www.goethe.de) wenden. Hier gibt es neben Weiterbildungen in Berlin auch Fernunterricht, den Sie belegen können.
Bei der University of Cambridge (www.cambridgeesol.ch) können Sie Qualifikationen zum Unterrichten der Englischen Sprache erwerben.
Darüber hinaus gibt es länderspezifische Weiterbildungen, die Sie für den Unterricht qualifizieren. In der Schweiz wäre das zum Beispiel eine Ausbildung als Sprachkursleitender. Hierfür sollten Sie sich allerdings direkt in dem Land Ihrer Wahl informieren.
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