Beratung: Maturitätsschulen, Gymnasiale Maturität, Matur

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Zuletzt gestellte Fragen

Ich habe in Deutschland schulisch gesehen Sekundar 1 absolviert. Ging dann in die KV-Lehre und anschliessend in die Lehre als Hotelfachmann. Ich habe mich in meinem relativ kurzen beruflichen Leben über Chef de Service zum Restaurantleiter und gar bis zum Geschäftsführer hochgearbeitet. Langsam merke ich, will ich noch ein NDS Betriebswirt oder so etwas machen um noch weitere Schritte gehen zu können. Ich habe keine Maturität. Gibt es auch einen anderen Weg, ein NDS anfangen zu können? Oder vielleicht eine gebündeltes Paket?
Berater: Thali, Linus
Für eine Weiterbildung als Betriebswirt benötigen Sie nicht unbedingt eine Matura. Das Bildungssystem ist recht durchlässig geworden. Ein Diplom als Betriebswirt können Sie auch über eine Höhere Fachschule oder eine Fachhochschule erwerben.
 
Ich würde mich gerne schulisch weiterbilden. Ich habe in Deutschland die Hauptschule absolviert und direkt nach dem Abschluss eine Lehre als Feinwerkmechaniker gemacht. Welche Möglichkeiten gibt es für mich (vielleicht sogar bis zur Matura)? Ausbildungsdauer: ca 3,5 Jahre.
Berater: Thali, Linus
Mit einer abgeschlossenen Berufslehre wäre wohl der beste schulisch weiterführende Weg die Berufsmaturität. Damit erlangen Sie den direkten Zugang zu den Fachhochschulen oder über die Passerelle sogar zu den Universitäten. Die Berufsmaturität wie auch die Passerelle kann man auch berufsbegleitend erlangen. Gesamtdauer 2-3 Jahre.
 
Ich bin schon 42 Jahre und habe vor Urzeiten ein einjähriges Handelsdiplom absolviert. Habe einige Jahre Berufserfahrung und in diversen Firmen gearbeitet. Ich absolvierte dann ein 15-monatiges Musik-Studium und arbeite jetzt seit ca. 6 Jahren an einer Musikschule als Gitarrenlehrer. Das Pädagogische bereitet mir sehr viel Freude, aber ich interessiere mich auch für die Psychologie oder ähnliches. Habe ca. eineinhalb Jahre als Hilfspfleger gearbeitet. Ich merke aber, dass es mit neun Jahren Real- und einem Jahr Handelsschule schwierig ist. Würde gerne evtl. als psych. Berater arbeiten. Muss ich die Matura nachholen und dann studieren? Welche Wege stehen mir noch offen - welche Möglichkeiten bestehen für mich?
Berater: Thali, Linus
Selbstverständlich kann man auch mit 42 noch problemlos die Matura nachholen. Es stellt sich einfach die Frage, ob dieser aufwendige Weg nötig ist. Das Bildungssystem ist recht durchlässig geworden, es gibt Quereinstiegsmöglichkeiten.
Dazu müssen Sie aber klar Ihr Ziel sehen und die entsprechende Hochschule über die Zulassungsbedingungen anfragen. Die HAP (Hochschule für angewandte Psychologie) z.B. hat für berufstätige Quereinsteiger bei AKAD College einen Vorbereitungskurs mit einer abschliessenden Zulassungsprüfung. Die Informationen dazu finden Sie auch auf unserer Website www.akad.ch/college unter den Bildungsangeboten.
Für die Universität benötigen Sie die gymnasiale Matura. Ausnahmen: Universität Fribourg oder Luzern. Da kann man auch Psychologie studieren ohne Matura. Informationen finden Sie auf der Website der Universitäten.
 
Ich habe vor knapp 7 Jahren die kaufm. Berufsmatura abgeschlossen. Seither arbeite ich in der Bankbranche. Habe dazwischen kurze Unterbrüche gemacht für sprachliche Weiterbildungen, so dass ich heute in Französisch und Englisch je das Niveau B2 erreicht habe. Mein momentaner Job gefällt mir gut, trotzdem verspüre ich das Bedürfnis, mein Allgemeinwissen zu vertiefen und mich weiterzubilden. Ich habe kein konkretes Ziel, weiss aber, dass mein Herz nicht für die Finanz- und Wirtschaftswelt schlägt. Vielmehr interessieren mich Sprachen, Biologie, Mathematik. Einziges konkretes Beispiel, dass mich interessieren würde, wäre, später einmal Sprachen zu unterrichten. Nun habe ich überlegt, die Matura auf dem 2. Bildungsweg nachzuholen. Erstens weil mich dieser allgemeinbildende Schulstoff viel mehr interessieren würde als die Fächer während eines Studiums als Betriebsökonom, und zweitens weil ich nun im Hinterkopf habe, dass mir diese Matura in 10 Jahren vielleicht trotzdem mal von Nutzen sein könnte, gerade, falls ich einmal unterrichten möchte. Da ich aber kein konkretes Ziel habe, frage ich mich, ob eine Matura überhaupt Sinn macht? Ist es richtig, dass die Matura in der Berufswelt eigentlich nur von Nutzen ist, wenn ich noch ein Studium machen möchte? Brauche ich überhaupt die Matura wenn ich einmal unterrichten möchte? Wieviele Semester würde die Matura für mich dauern?
Berater: Thali, Linus
Für die Ausbildung zur Sprachlehrerin benötigen Sie heute die Matura. Mit einer eidg. anerkannten Berufsmatura können Sie den schlankeren Weg über die Passerelle gehen. Diese dauert 2-3 Semester und dürfte gerade in den sprachlichen Anforderungen (nur 1 Fremdsprache mündlich geprüft) für Sie keine grosse Sache sein. Mit der gymnasialen Matura haben Sie natürlich die breitere Allgemeinbildung (12 Fächer) und da müssten Sie berufsbegleitend wohl 5 Semester einplanen.
 
Ich bin ausgebildete Primarlehrerin (habe die Ausbildung noch im Seminar absolviert). Zur Zeit absolviere ich den gestalterischen Vorkurs und möchte im Herbst ein Architekturstudium in Zürich beginnen. Kann ich mich prüfungsfrei fürs 1. Semester anmelden oder müsste ich noch irgendetwas nachholen oder prüfen?
Berater: Thali, Linus
Für ein Architekturstudium an der ETH benötigen Sie eine gymnasiale Matura oder die umfassende Aufnahmeprüfung der ETH. Für Fachhochschulen sieht dies wieder anders aus. Dazu informieren Sie sich direkt bei den entsprechenden Hochschulen, denn diese entscheiden über die Zulassung.
 
Meine Grundausbildung ist das KV mit BMS. Jetzt würde ich gerne studieren gehen an die Uni. Ich habe gesehen, dass die Passerelle eine Möglichkeit ist. Wie lange dauert es, die ganze Matur in Schulen nachzuholen und wo kann man das machen? Gibt es da einen verkürzten Weg mit der BMS?
Berater: Thali, Linus
Mit der Berufsmatura können Sie berufsbegleitend in 2-3 Semestern die Passerelle absolvieren. Sie legen eine Prüfung in acht Fächern ab und diese ist in der Schweiz an allen Universitäten gleichwertig wie eine gymnasiale Matura anerkannt. Wenn Sie die gymnasiale Matura nachholen wollen, werden Ihnen mit der BM die beiden ersten Semester erlassen.
 
Ich bin 22 Jahre alt und habe das KV Richtung Bank abgeschlossen. Anschliessend den Vorkurs für Gestaltung (mit Freude) gemacht, und jetzt besuche ich die Berufsmaturitätschule, um im Sommer die Berufsmatura zu machen. Ich kann mich überhaupt nicht entscheiden, in welche berufliche Richtung es gehen soll. Bank aber sicher nicht. Alles andere interessiert mich sehr (vorallem die Sprachen, das Gestalten und alles mit dem Menschen im Zentrum). Meine Eltern würden mich unterstützen, im Sommer in die Sekunda einzusteigen und noch die eidgenössische Matur zu machen. Dies sei der beste Weg, wenn man nicht wisse, was man werden will. Ich weiss, dass dies eine Superchance ist, trotzdem kann ich mich nicht eindeutig entscheiden. Eigentlich wollte ich reisen gehen. Nach einer Pause ist es aber wahrscheinlich, dass ich den Übertritt in die Sekunda nicht mehr packe. Können Sie mir bitte überzeugende Argumente schreiben? Ich möchte mich gerne eindeutig entscheiden, und dann alles geben.
Berater: Thali, Linus
Ich gratuliere Ihnen ganz herzlich zu Ihrem bisherigen Ausbildungs-Werdegang. Der ist ja eindrücklich!
Nun müssen Sie allerdings für die nächsten Schritte die konkreten Ziele festlegen, denn man kann sich leider nicht immer alle Türen offen halten!
Die gymnasiale Matura ist klar der beste Rucksack für weitere Höhere Bildung, sei es Höhere Fachschule, Fachhochschule oder Universität, sowohl in der Schweiz wie in der EU. Nun gibt es aber andere Wege, denn das Bildungssystem ist offener geworden. Für eine Fachhochschule (Künste) reicht die Berufsmaturität, für die Universität können Sie auch den Weg über die Passerelle gehen (unsere Informationen dazu finden Sie unter www.akad.ch/college unter den Bildungsangeboten). Diese Passerelle ist jedoch im Gegensatz zur Matura nur in der Schweiz anerkannt.
Für den Anschluss an die gymnasiale Matura oder die Passerelle ist ein Jahr Reise-Auszeit sehr kritisch. Der Wiedereinstieg wird grösste Mühe bereiten, sind doch auch in der Passerelle die Anforderungen in Mathematik und in den Naturwissenschaften sehr hoch. Mit einer kaufmännischen BM werden Sie auch ohne Unterbruch einen grossen Einsatz leisten müssen.
 
Ich bin in der 6. Klasse und plane den Übertritt ans Langzeitgymnasium. Welches Gymnasium in der Stadt Zürich kommt für mich in Frage? Ich bin mir noch nicht sicher, aber ich tendiere zu einem späteren Jurastudium. Was muss ich bei der Auswahl des Gymnasiums beachen?
Berater: Thali, Linus
Ich denke, die Idee des Langzeitgymnasiums ist sehr gut. Da holen Sie den besten Rucksack für die Uni. Die Wahl des Gymnasiums in Zürich spielt dabei keine Rolle. Alle sind ja von der Bildungsdirektion unter der nötigen Qualitätskontrolle. Und diese funktioniert im Kanton Zürich sehr gut!
 
Ich war nach der obligatorischen Schulzeit ein Jahr in Genf als Au-Pair und habe da das Französisch-Diplom DELF A1-A4 gemacht. Danach war ich für 3 Jahre (insgesamt wären es 3.5 gewesen) im Gymnasium, welches ich aus gesundheitlichen Gründen nicht weitermachen konnte. Im letzten Semester habe ich vieles verpasst, da ich sehr lange krank geschrieben war. Zur Zeit arbeite ich 60% als Kinderbetreuerin. Meine Frage ist nun, ob es die Möglichkeit gibt, im Selbststudium den Rest bis zum Abschluss nachzuholen, ohne bei einer Institution angemeldet zu sein und dann für die Prüfungen zugelassen werde? Die Maturarbeit habe ich bereits erfolgreich abgeschlossen.
Berater: Thali, Linus
Selbstverständlich können Sie sich als Autodidaktin ohne Institution an die schweizerische Maturitätsprüfung anmelden. Es gibt jedes Jahr zwei Prüfungstermine (Ende Februar und August). Allerdings würde ich Ihnen das nicht empfehlen, denn das Risiko, nicht zu bestehen ist gross, wenn man nicht von erfahrenen Lehrpersonen vorbereitet wird. Kandidatinnen und Kandidaten, die sich bei uns vorbereiten, zeigen eine beeindruckend hohe Erfolgsquote (93-100%!) Mit unserer Methode erarbeiten Sie den Stoff hauptsächlich im begleiteten Selbststudium mit unseren dazu geeigneten Lehrmitteln. Zur Unterstützung bieten wir auch flexibel verschiedene Varianten des Präsenzunterrichtes für die Prüfungsvorbereitung an.
Wenn Sie bereits drei Jahre in die Maturavorbereitung investiert haben, sollten Sie diesen Abschluss unbedingt anstreben. Er öffnet Ihnen in der Ausbildung für die Zukunft sämtliche Optionen.
 
1995 schloss ich die American International School of Zurich mit einem Advanced Placement Diplom ab. Danach quälte ich mich durchs KV bei einer Bank. Nach einem einjährigen Volontariat als Videojournalistin und mehrjähriger Redaktionserfahrung bei einem früheren TV-Magazin, besuchte ich eine Journalistenschule (Diplom 2002). Danach arbeitete ich vier Jahre als BR-Journalistin im Auslandressort der SDA bis ich nach Chile ging, um in einem Freiwilligenprogramm als Englischlehrerin für Primarschüler zu wirken.
(Deutsch und Englisch fliessend in Wort und Schrift, Spanish ALTE-Level 3, Französisch sehr gut in Wort und Lesen)
Frage 1: Wie kann ich in der Schweiz an öffentlichen Schulen Englisch unterrichten? Reicht das CELTA (Certified English Language Teacher for Adults, Cambridge) zusammen mit dem Cambridge Young Learners Zertifikat?
Frage 2: Welche Schweizer Hochschulen könnte ich prüfungsfrei besuchen?
Berater: Thali, Linus
Sie haben ein spannendes Curriculum! Um an einer öffentlichen Schule Englisch zu unterrichten, benötigen Sie allerdings neben der Fachausbildung auch das Diplom für das Höhere Lehramt. In Privatschulen sind die Bestimmungen oft weniger streng. Die Informationen holen Sie sich direkt bei den Schulen, die Sie interessieren.
Die Zulassung an eine Hochschule müssen Sie ebenfalls direkt dort abklären. Da die Hochschulen recht autonom sind, gibt es da Unterschiede (mit oder ohne Zulassungsprüfung, Berufsmaturität, Passerelle u.a.).
 
Ich habe die Matura Typus E und danach den Studienabschluss in Sozialpädagogik gemacht. Nun möchte ich noch eine Zusatzausbildung in Richtung kaufmännische Ausbildung machen. Am liebsten berufsbegleitend. Was für Möglichkeiten habe ich mit der Matura? Wieviele Jahre dauert die Ausbildung?
Berater: Thali, Linus
Mit einer gymnasialen Matura haben Sie in der Schweiz unbeschränkt alle Türen offen, sei es an die Universitäten oder sei es an die Fachhochschulen wie auch an Höhere Fachschulen. Erkundigen Sie sich an den entsprechenden Hochschulen, wo Sie eine Weiterausbildung absolvieren möchten. Der Zugang ist gewiss offen.
 
ich habe einen Studienabschluss in Bildender Kunst als Dipl. Künstler. Habe ich mit diesem Studium die Möglichkeit, an Schulen in der Schweiz als Lehrer zu arbeiten?
Berater: Thali, Linus
Für eine Unterrichtstätigkeit auf der gymnasialen Stufe wird in der Schweiz zusätzlich zum akademischen Fachdiplom eine Ausbildung im methodisch-didaktischen Bereich mit dem Diplom für das Höhere Lehramt verlangt.
 
 

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