| Schweizer finden Englisch am nützlichsten Ergebnisse einer Studie zu Sprachkenntnissen liegen vor. Die Schweizer Bevölkerung liegt im europäischen Vergleich an dritter Stelle, was ihre Fremdsprachenkenntnisse angeht. Die Schweizer finden Englisch zwar die nützlichste Fremdsprache, sie hat aber nicht die Funktion einer „lingua franca“, die ihr oft zugeschrieben wird. Das zeigt eine im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms „Sprachenvielfalt und Sprachkompetenz in der Schweiz“ (NFP 56) erstellte Studie.
Schweizerinnen und Schweizer sprechen im Schnitt zwei Fremdsprachen, damit liegen sie in Europa hinter den Luxemburgern mit drei und den Niederlanden mit durchschnittlich 2.2 Fremdsprachen an dritter Stelle. Der Durchschnitt der EU lag vor der Ostererweiterung bei 1,14 Fremdsprachen.
In der deutschen Schweiz steht Französisch mit 71 % der befragten Personen an der Spitze, gefolgt von Englisch (67 %). In der Romandie folgt auf das Hoch- und Schweizerdeutsche Englisch mit 43 %. In der italienischen Schweiz führt Französisch (74 %) vor Deutsch (65 %) und Englisch (42 %).
Fragt man nach der nützlichsten Fremdsprache, so wird wenig verwunderlich am häufigsten Englisch genannt. Interessant sind auch die Argumente, die für Fremdsprachenkenntnisse sprechen: Zuoberst steht die eigene Zufriedenheit (bei 53 % der befragten Personen), gefolgt von besseren Verständigungsmöglichkeiten in den Ferien. Vorteile für die Berufsarbeit sahen nur gerade 35 %.
Mehr:
www.linguadult.ch
www.nfp56.ch
www.snf.ch |