Der Eduscout-Newsletter erscheint vierteljährlich und informiert über Neuerungen auf www.eduscout.ch und über Aktuelles aus der Bildungslandschaft Schweiz.

Eduscout - rund ums Lernen: Newsletter vom 13.08.2008

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Die Welt blickt in diesen Tagen gebannt nach China. Allen Athleten drücken wir die Daumen und hoffen natürlich auf die eine oder andere Medaille für die Schweizer Delegation.

Sind auch Sie sportbegeistert und möchten trotzdem Ihre berufliche Karriere nicht vernachlässigen? Bringen Sie Bildung, Karriere und Sport unter einen Hut. Auf www.eduscout.ch finden Sie bestimmt den für Sie passenden Bildungsweg!

Freundliche Grüsse von Ihrem Eduscout-Team
Petra Huber, Diana Widmer und Barbara Geiser

 
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Während die Spitzensportler in Peking um olympisches Edelmetall kämpfen, zeigen Sie Köpfchen und gewinnen mit etwas Glück ein MacBook Air!
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Inhalt

Bildungsnews
Lohnumfrage bei Lernenden / Junior Web Award 2008 / Englisch in der Volksschule

Bildungslandschaft
«The Eye of Competence»

Bildungswege
Mit dem Wirtschaftsstudium zum Marketingprofi

Bildungstipps
Vor der Pensionierung

Buchtipp
Unterricht organisieren und gestalten – ein handlungsorientierter Ansatz

Impressum

 
Bildungsnews

Lohnumfrage bei Lernenden
Viele Auszubildende sind mit ihrem Lohn zufrieden.
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Junior Web Award 2008
Die besten Websites wurden gekürt.
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Englisch in der Volksschule
Wie erfahren Jugendliche das Früh-Englisch?
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Bildungslandschaft

The Eye of Competence

Kai Hofmann, Consultant bei ATHEMIA AG. www.athemia.com

Das IPMA-Zertifikat als Leistungsnachweis für die Projektmanagement-Kompetenz von Unternehmen und Projektleitenden.

Nach eingehenden Marktanalysen und Recherchen entschied sich ATHEMIA im Frühling 2005, ihre Projektmanagementausbildungen künftig am Kompetenzmodell der International Projekt Management Association IPMA auszurichten.

Dahinter stand der Anspruch, den Seminarteilnehmenden sowie deren Arbeitgebern maximalen Nutzen für ihre Projektarbeit mitzugeben. Das heisst
  • direkt umsetzbares, praxisbezogenes Projektmanagement-Know-How,
  • ein Zertifikat, das eine nachprüfbare Aussage über die tatsächliche Qualifikation der projektleitenden Personen macht,
  • ein international anerkannter Kompetenznachweis als klarer Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen.

    Nur das IPMA-Zertifizierungsmodell entspricht aus der Sicht von ATHEMIA diesem Anspruch: IPMA benennt die Aufgabenbereiche des Projektmanagements und beschreibt die erforderlichen Kompetenzen. Dies geschieht auf vier Zertifizierungsstufen: vom Projektassistenten (Ebene D) bis zum Projektdirektor (Ebene A). Es werden also keine Methoden und Techniken beschrieben oder empfohlen – die Kompetenzen sind das Entscheidende! Diese sind zwischen der IPMA und ihren 40 Landesgesellschaften abgestimmt.

    «Weiche» Faktoren sind wesentlich
    «Projekte scheitern nie an Methoden und Techniken – sondern immer an Menschen», sagt der Softwareentwickler, Autor und Erfinder der strukturierten Analyse, Tom deMarco.
    In einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement GPM zur Effizienz von Projekten in Unternehmen werden bei den Faktoren für das Scheitern an oberster Stelle «weiche» Ursachen genannt, nämlich:
  • fehlende Ziele, unklare Anforderungen (38%),
  • fehlende Management-Unterstützung (20%).

    Man weiss heute also, dass die sogenannten «weichen» Faktoren über Erfolg oder Misserfolg eines Projekts entscheiden. IPMA trägt dieser Erkenntnis Rechnung und gibt den weichen Faktoren in der neuen Compentence Baseline ICB 3.0, welche ab 2009 auch für die Zertifizierungen verbindlich sein wird, mehr Gewicht.
    Insgesamt 46 Kompetenzen werden in den neuen Richtlinien in folgenden drei Kompetenzfeldern geprüft (hier in einem sogenannten Kompetenzauge zusammengefasst):
  • Technical Competences (technische Kompetenzen, 20 verschiedene)
    Dazu gehören u.a. Projektmanagement, Projektstrukturen, Risiken und Chancen, Ressourcen, Kosten und Finanzen, Zeit und Projektphasen, Ziele und Ergebnisse, Kommunikation, Projektstart, Projektabschluss.

  • Behavioural Competences (Verhaltenskompetenzen, 15)
    z.B. Offenheit, Effizienz, Leadership, Ergebnisorientierung, Verhandlungsführung, Konflikte und Krisen.

  • Contextual Competences (11 kontextabhängige Kompetenzen)
    wie Projektorientierung, Programmorientierung, Portfolioorientierung, Personalmanagement, Finanzierung oder rechtliche Aspekte.

    Sämtliche Kompetenzen werden je nach Level der Zertifizierung (A–D) in unterschiedlicher Ausprägung überprüft, die Vorgaben sind für alle Länder gleich. Die ICB 3.0 stellt somit einen weiteren Schritt in Richtung weltweit verbindlicher Projektmanagementstandards dar.

    Projektmanagement bei ATHEMIA
    Die IPMA-Lehrgänge der ATHEMIA tragen diesen Anforderungen Rechnung und räumen den Themen Führung und Beziehungsmanagement überdurchschnittlich viel Platz ein. Die Zertifizierungserfolge zeigen uns, dass dies der richtige Weg ist. 2007 war die erfolgreichste Zertifizierungsrunde aller Zeiten in der Schweiz: Alle angemeldeten Teilnehmenden haben die Prüfung auf Stufe D im ersten Anlauf bestanden. Martha Muntwiler vom Verein zur Zertifizierung im Projektmanagement bestätigt: «Die Runde war die beste, die wir je hatten.» Und weiter: «Athemia ist an der Spitze bezüglich Erfolgsquote.»

    Quelle: Marktplatz Bildung, Tagesanzeiger

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    Bildungswege

    Hier stellen wir Ihnen verschiedene Personen mit ihren unterschiedlichen Bildungs- und Karrierewegen vor.
    Heute: Laurent Wettstein, lic. oec. publ., Marketing und Verkauf bei Compendio Bildungsmedien.

    Nach der Matur mit Typus B in Zürich wollte ich ausländische Luft schnuppern und gleichzeitig mein Englisch verbessern, so dass ich in Oxford das First Certificate Exam absolvierte. Zurück in der Schweiz blieb ich Zürich treu und startete das Wirtschaftsstudium an der Universität, da mich die wirtschaftlichen Zusammenhänge und im Speziellen das Marketing interessierten. Das Marketing lernte ich auch im Laufe des Studiums als Promoter für fünf verschiedene Agenturen kennen. Daneben besuchte ich einige Computerkurse, um mir die gängigen Windows Programme anzueignen, die ich dann auch gleich während meines Studiumunterbruchs anwenden konnte: Für einige Monate war ich der «Corporate Communication Assistant» bei Kuoni Reisen und erledigte die Presseanfragen.
    Diese Tätigkeit machte erneut Lust auf Reisen, so dass ich während der Semesterferien einmal für zwei und einmal für einen Monat nach Spanien flog und in Malaga eine Sprachschule besuchte. Nachdem ich 6 ½ Jahre Latein gebüffelt hatte, wollte ich mein Wissen für das Erlernen einer neuen lateinischen Sprache anwenden.

    Nach Abschluss meines Studiums wollte ich mein Englisch auffrischen. Dieses Ziel setzte ich in Australien um. Nach erfolgreichem Bestehen des Cambridge Advanced Certificate of English in Sydney bereiste ich noch 4 Monate «down under» und konnte so mein Englisch gleich noch festigen. Mit der Rückkehr von Ozeanien startete dann mein «richtiges» Berufsleben, nämlich als Projektmitarbeiter beim Schweizer Fernsehen. Dies war eine lehrreiche und spannende Zeit, wo ich mein Wirtschaftswissen und meine Sprachkenntnisse einsetzen konnte. Leider war die Stelle befristet, so dass ich eine neue Herausforderung suchen musste.
    Um mein Spanisch nicht zu verlernen und neue Kulturen kennen zu lernen, durchstreifte ich während zwei Monaten ganz Mittelamerika und besuchte zuvor noch einen Intensiv-Spanischkurs in Guatemala.

    Nach einem kurzen Abstecher bei einer Marketingunternehmung in der Abteilung «Verhaltensanalyse», wo ich tiefenpsychologische Marktforschung betrieb, nahm ich den Job als Key Account Manager bei Zweifel Chips an. In dieser Zeit besuchte ich einen «Nielsen Marktforschungs»-Kurs und lernte auch das SAP kennen.
    Diesen Juli startete ich bei Compendio Bildungsmedien, wo ich das Marketing und Verkaufsteam verstärke.

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    Bildungstipps

    Vor der Pensionierung

    Der Übertritt in einen neuen Lebensabschnitt steht bevor.

    Mit der Pensionierung werden Sie vom Arbeitsleben zurück treten. Für die meisten Erwerbstätigen ist der Übertritt in den neuen Lebensabschnitt absehbar und somit als laufender Prozess auch beeinflussbar. Sie haben Zeit, sich gedanklich mit der kommenden FreiZeit auseinander zu setzen, zu planen und sich entsprechend vorzubereiten. Vielleicht werden Sie sich sogar freiwillig frühzeitig pensionieren lassen um Ihre aufgeschobenen Träume zu verwirklichen oder aber Sie sind gezwungen, sich vorzeitig vom Arbeitsleben zurück zu ziehen. Wie auch immer Ihre Ausgangslage ist, es stellen sich in jedem Fall viele Fragen zum herausfordernden neuen Lebensabschnitt.

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    Die Rubrik Laufbahn auf Eduscout wird vom S&B Institut betreut.

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    Buchtipp

    Unterricht organisieren und gestalten – ein handlungsorientierter Ansatz

    Dieses Lehrmittel führt in die Grundbegriffe der Didaktik und der Lehr-/Lernforschung ein. Es zeigt anhand eines Strukturmodells die sechs Dimensionen von Unterricht auf und führt aus, wie darauf aufbauend Unterricht geplant werden kann. Zudem befasst es sich mit den Eckpfeilern der Unterrichtsgestaltung: den Lernzielen und Leistungsnachweisen.

    Compendio Bildungsmedien, Zürich
    Alexandra Totter, Rita Madelaine Loewenthal, Thomas Hirt
    100 Seiten, A4, broschiert, 1. Auflage 2008, ISBN 978-3-7155-9358-6, CHF 29.00 Mehr

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    Impressum

    Der Eduscout-Newsletter informiert Sie über Neuigkeiten und Wissenswertes rund um die Aus- und Weiterbildung.

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    Verantwortlich für diese Ausgabe: Petra Huber

    Redaktion:
    Compendio Bildungsmedien
    Redaktion Eduscout Newsletter
    Hotzestr. 33
    8042 Zürich
    E-Mail redaktion@compendio.eu

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